3 Tipps für gelungene Dachschrägenbeleuchtung

3 Tipps für gelungene Dachschrägenbeleuchtung

Dachräume sind für Wohnungs- und Hausbesitzer schwierige Räume. Die Möbel passen nicht so richtig unter die Dachschrägen, die Räume sind manchmal besonders niedrig oder andersherum überhoch gestaltet mit offenem Gebälk. Irgendwo dazwischen braucht es vernünftiges Licht, das sowohl für ausreichend Helligkeit sorgt als auch den Raum insgesamt schön gestaltet. Damit das gelingt, haben wir drei gute Tipps für Dachschrägenbeleuchtung zusammengestellt.

Herausforderungen bei der Dachschrägenbeleuchtung

Dachschrägen schlucken viel Licht. Verwinkelte Ecken, niedrigere Deckenhöhe und Co. reduzieren den Raum und lassen ihn kleiner wirken, als er wirklich ist. Das gilt auch für dunkle Holzbalken eines Sichtdachstuhls. Alles zusammengenommen verringert das Licht, das in einem klassischen Normraum ohne Schrägen völlig ausreichend wäre.

Plus: Natürlich einfallendes Tageslicht ist vor allem in älteren Dachausbauten eher Mangelware. Moderne Dachgeschosse sind zwar oft mit einer Vielzahl an Fensterlösungen versehen. Das gilt aber nicht für ältere Bauten, in denen ausgebaute Dachgeschosse eher zweckmäßig gestaltet wurden. Und zweckmäßig meint oft: weniger Fenster, dafür mehr Wohnraum.

Moderne Lichtkonzepte stehen deshalb vor drei Problemen:

  1. Der Raum selbst ist herausfordernd durch niedrige oder überhohe Decken und viele Winkel.
  2. Das Tageslicht ist nicht ausreichend.
  3. Die Dachschräge selbst wirkt drückender und schluckt das vorhandene Licht.

Wie können Sie dem begegnen? Das fassen wir nun in diesen drei Tipps zusammen:

Tipp 1: Mehr Licht!

Eine Folge der Dachschrägen: Es wird viel mehr Licht gebraucht, als oftmals im ersten Schritt eingeplant ist. Damit sich im Alltag keine schattigen Nischen bilden und der Raum unterm Dach an Atmosphäre einbüßt, planen Sie besser mehr Lichtquellen ein.

Verwenden Sie Leuchten einer Serie in Reihe oder ordnen Sie sie paarweise an. Vereinzelte Pendelleuchten sind ideal, wenn die Dachschräge den zu beleuchtenden Bereich durchläuft: Dann passen Sie das Kabel samt Aufhängung individuell in der Höhe an, um die Pendel am Ende im gleichen Abstand zu Tisch oder Boden zu wissen. Beispiele aus unserem Angebot sind hier die Nordlux DFTP Pendelleuchte Angle oder die Fabas Luce Pendelleuchte Isabella.

Deckenleuchten mit flexibler Aufhängung eignen sich ebenfalls dafür. Auf diese Weise können Sie einzelne Leuchtenkörper entlang der Dachschräge nach Lust und Laune positionieren. Ein Beispiel dafür ist die Fabas Luce Pendelleuchte Fiona.

Links 3 weiße, schlichte Pendelleuchten über einem Esstisch, die Schirme in verschiedene Richtungen ausgerichtet; rechts eine 3-flammige Pendelleuchte mit unterschiedlich geformten, bernsteinfarbenen Glasschirmen über einem Esstisch
Pendelleuchten bieten sich bei Dachschrägen als zusätzliche, flexible Lichtquelle besonders an. Im Bild: Nordlux DFTP Pendelleuchte Angle (li.) und Fabas Luce Pendelleuchte Fiona. (Fotos: Hersteller)

Mehrflammige Pendelleuchten erzielen schöne Lichteffekte und sorgen gleichzeitig für ausreichend Licht, um Kücheninseln, Esstische oder Wohnzimmertische unterm Dach ausreichend zu erhellen. Ein Beispiel dafür: Trio Pendelleuchte Tubular.

Bonus-Tipp: Dimmbare Leuchten bieten das volle Programm aus starker Beleuchtung, wenn es notwendig ist, und sanftem Lichtschein, wenn es vor allem um atmosphärische Beleuchtung geht.

Tipp 2: Licht aus allen Himmelsrichtungen!

Dachräume sind teils etwas eingeschränkt, was den Zugang zu geraden Flächen und Stromquellen angeht. Dann nimmt man bisweilen, was man bekommen kann. Zum Glück ist die Dachschrägenbeleuchtung mit modernen Leuchten flexibel.

Deshalb können Wand- und Deckenleuchten sowohl indirekt den gesamten Raum als auch direkt und gezielt einzelne Wand- und Bodenbereiche beleuchten. Ein Beispiel dafür ist die Helestra Wandleuchte Cor.

Effektvoll wird’s mit Spots, die Lichtkegel an die dunkle Dachschräge werfen. Noch etwas effektvoller sind Spots, die knapp über dem Boden in die Wand oder direkt in den Boden eingelassen sind. Achten Sie hier auf eine blendfreie Anbringung, sodass Sie weder im Stehen noch im Sitzen durch die Spots beeinträchtigt sind – sondern voller Freude die Lichtführung genießen können.

Lesetipp: Wir haben einen eigenen Ratgeber rund um Einbaustrahler.

Und für die dunklen Ecken bei niedrigen Kniestöcken? Da eignen sich kunstvolle Bodenleuchten mit geringer Aufstellhöhe wie die Catellani & Smith Stehleuchte Fil de Fer.

Bonus-Tipp: Verschiedene Lichtquellen sollten auf verschiedene Arten geschaltet werden. Einbauspots und Stimmungslichter an der Wand sollten Sie also getrennt vom Grundlicht an der Decke oder von einzelnen Funktionslichtern an- und ausschalten können.

Wand- und Bodenleuchten sind ebenfalls eine gute Ergänzung für die Dachschräge. Im Bild: Helestra Wandleuchte Cor (li.) und Catellani & Smith Stehleuchte Fil de Fer. (Fotos: Hersteller)
Wand- und Bodenleuchten sind ebenfalls eine gute Ergänzung für die Dachschräge. Im Bild: Helestra Wandleuchte Cor (li.) und Catellani & Smith Stehleuchte Fil de Fer. (Fotos: Hersteller)

Tipp 3: Vielfältiges Licht!

Vor allem in Räumen mit Dachschrägen ist eine Grundleuchte an der Decke allein alles andere als ausreichend. Vielfältigkeit ist der Schlüssel für stimmungsvoll beleuchtete Räume unterm Dach.

Das bedeutet eben auch:

  • Grundlicht zur funktionalen Ausleuchtung des Raums einplanen,
  • ergänzend Funktionslichter für Lese- und Arbeitsbereiche einrichten und
  • atmosphärisches Licht für gemütliche Stunden installieren.

Direktes Licht geben Deckenleuchten sowie Funktionsleuchten ab. Bei niedrigen Deckenhöhen oder um die Wege frei zu halten, eignen sich Deckenspots. Ihre deckengleiche Einbauhöhe nimmt im Raum keinen Platz ein, dafür bieten sie ein gleichmäßiges, kräftiges Licht.

Gleiches gilt für Schienensystem mit geringem Aufbau. Dann wird entlang einer Schiene das Licht verteilt, einzelne Spots oder Leuchten lassen sich wahlweise an die Wand oder in den Raum leuchten.

Indirektes Licht kann durch geschickt angebrachte Wand- und Stehleuchten entstehen. Der Lichtkegel wird dann wahlweise auf den Boden, die Wand oder die Decke gerichtet. Ein Beispiel aus unserem Angebot ist die Foscarini Stehleuchte Mite.

Interessant für alle, die gerade eine Sanierung oder Renovierung mit Dachgeschossausbau planen: Schattenfugen, auch Lichtvouten genannt. Hier wird die Beleuchtung entlang der Dachschrägen in einer Lücke zwischen Deckenverkleidung und Wand angebracht. Der entstehende Lichtschein ist indirekt und stimmungsvoll, blendet nicht und erhellt trotzdem auf geschickte Art und Weise den Raum.

Schlusswort

Haben Sie einige Ideen für die Lichtgestaltung in Dachräumen gefunden? Dann ergänzen Sie Ihr persönliches Reich unterm Dach am besten mit modernen Leuchten, die für eine angenehme Beleuchtung sorgen – und das Zimmer zu jeder Tages- und Nachtzeit optimal erhellt. Wir beraten Sie gern bei der weiteren Gestaltung und beim Einsatz von geeigneten Leuchten.