Ratgeber Tischlampen: Die flexible, punktuelle Lichtquelle

Ratgeber Tischlampen: Die flexible, punktuelle Lichtquelle

Unter den Begriff Tischlampe oder Tischleuchte fallen enorm verschiedene Modelle und das hat seinen Grund: Sie lassen sich sehr flexibel einsetzen und können die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen. Grob fallen sie in zwei Kategorien: Tischleuchten, die einen klaren und praktischen Zweck erfüllen, zum Beispiel als Schreibtischlampe oder in der gemütlichen Leseecke. Daneben gibt es Tischleuchten, die tagsüber ein Teil der Einrichtung sind und nach Sonnenuntergang Teil des Lichtkonzepts.

Schauen wir uns das doch einmal genauer an.

Inhaltsverzeichnis

Tischlampen fürs Arbeits- und Zonenlicht

Bei der Lichtplanung fürs eigene Zuhause unterscheidet man diverse Arten und Zwecke. „Arbeits- und Zonenlicht“ klingt dabei höchst offiziell und wichtig. Und das sieht man den dazugehörigen Tischleuchten meistens auch an.

Schreibtischlampen fallen zum Beispiel darunter, auf die wir weiter unten noch etwas genauer eingehen. Bei ihnen kommt es meist auf Flexibilität an und dass sie maximales Licht bei minimalem Platzbedarf bieten – nicht immer, aber doch oft.

Eine Leselampe lässt sich ebenso in diese Kategorie einordnen, denn sie hat ja eine klare Aufgabe und die wird oftmals wichtiger sein als das Design. Wobei es hier glücklicherweise auch Modelle gibt, die beides vereinen.

Was darf's denn sein? Sachlich? Klassisch? Verspielt? (Fotos: Hersteller)

Tischlampen fürs Akzent- und Stimmungslicht

Ganz anders sieht der Auswahl- und Entscheidungsprozess aus, wenn die Tischlampe für das Akzent- oder Stimmungslicht gedacht ist. Als Akzentbeleuchtung platzieren Sie Ihre Tischleuchte vielleicht in einer Ecke des Raumes, die ansonsten am Abend in dunkler Beliebigkeit verschwindet. Oder sie hilft etwas zu beleuchten, was zum Einrichtungskonzept des Raumes gehört – wie beispielsweise ein Gemälde oder ein anderes Kunstwerk.

Solche Tischlampen können darüber hinaus eine Einheit oder ein dynamisches Duo mit dem Tisch oder der Kommode bilden, auf der sie platziert werden: Entweder wählen Sie die beiden harmonisch aus, so dass Form, Farbe und Material eine Sprache sprechen. Oder Sie wählen ganz im Gegenteil einen Kontrast, z.B. zwischen alt und neu oder verschnörkelt und sachlich.

Stimmungslicht wiederum ist dazu da, den Raum je nach Bedarf und Moment zu verwandeln. Es kommt nicht unbedingt täglich zum Einsatz, sondern zu passenden Anlässen. Oder aber die Leuchte lässt sich der Stimmung anpassen, z.B. durch eine Dimmfunktion und eine einstellbare Lichttemperatur oder Lichtfarbe.

Diese Tischlampen sind oftmals sehr viel mehr als reine Lichtspender, sondern spielen ebenso tagsüber ihre Rolle als Einrichtungsgegenstand. Sie werden in unserem Angebot Designerstücke finden und andere Modelle mit einem starken, eigenständigen Charakter. Ja, eine Tischlampe kann ein Hingucker sein – gerade auch im ausgeschalteten Zustand!

Schauen wir uns nun einige Tischlampen-Kategorien genauer an.

Tischleuchten als ausdrucksstarke Hingucker. (Fotos: Hersteller)

Schreibtischlampen

Schreibtischlampen sind meist so gestaltet, dass ihr Fuß möglichst wenig Platz einnimmt. Zugleich haben sie nicht selten einen mehrfach knick- und schwenkbaren Arm. Heute werden Sie hier in der Regel fest verbaute LEDs als Leuchtmittel finden, die Sie je nach Modell in der Helligkeit und der Farbtemperatur anpassen können. Das Licht so beeinflussen zu können, ist durchaus nützlich: Bläuliches, helles Licht fördert allgemein die Konzentration, während rötliches, gedämpftes Licht für mehr Entspannung sorgt. Je nach Aufgabe und Tageszeit können Sie das Licht also individuell gestalten.

Apropos Gestaltung: Ein eher kühles, minimalistisches und technisches Design fügt sich in einem Büro oder Home Office meist gut ein. Entweder folgt die Einrichtung sowieso einem modernen, gradlinigen Stil. Oder aber die Funktionalität der Schreibtischlampe ist wichtiger als ihre Form. Hier gibt es nicht zuletzt Modelle, die sich mit USB-Anschlüssen oder Ablagen fürs drahtlose Aufladen von Smartphones nützlich machen.

Wem das zu kalt und mechanisch ist, wird aber ebenso Modelle finden, die mit gemütlichen Formen, Farben und Materialien daherkommen und sich trotzdem nützlich machen. Ein paar Abstriche bei der Flexibilität gehen Sie dann eventuell gerne ein, damit Ihr Arbeitsplatz nicht aussieht wie eine Fabrikhalle. Wobei wir hier nichts gegen den Industrial Stil gesagt haben wollen!

Leselampen

Auf eine ähnliche Wahl zwischen nackter Funktionalität und passendem Stil werden Sie bei der Leseecke treffen, die Sie vielleicht im Wohnzimmer eingerichtet haben. In vielen Fällen sieht man hier eine Kombinationsleuchte mit Deckenfluter plus separater Leselampe. Das vereint direktes und indirektes Licht und ist so ansehnlich wie praktisch.

Wer aber sowieso einen Beistelltisch neben dem Lesesessel hat und es gern gemütlicher möchte, der wird hierfür ebenso passende Tischlampen finden. Und wem es mehr auf Praktikalität als auf den Einrichtungsstil ankommt, wird möglicherweise gar zur Schreibtischlampe greifen, die sich auch an dieser Stelle nützlich machen kann!

Nachttischlampen

Eine Nachtischlampe ist dagegen nicht so leicht einzuordnen, weil es hier so unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche gibt. Vielleicht ist sie in Ihrem Fall eher ein Stimmungs- und Akzentlicht. Sie weist zwar auch den Weg, wenn das (eher sachliche) Deckenlicht nicht zum Einsatz kommt. Insofern hat sie dann ebenfalls einen praktischen Nutzen. Aber in diesem Fall wird es eher darauf ankommen, dass sie gut auf den Nachttisch oder Nachtschrank passt und sich in die Gestaltung des Schlafzimmers einfügt. Weniger wichtig ist hingegen, dass Ihr Schlafplatz den einschlägigen Normvorschriften folgend perfekt ausgeleuchtet wird.

Anders sieht die Situation aus, wenn die Nachtischlampe auch als abendliches Leselicht gedacht ist, weil Sie vor dem Schlafen gehen noch gern ein wenig schmökern. In diesem Fall könnte eventuell eine entsprechend passend platzierte Wandleuchte oder ein Deckenstrahler die bessere Lösung sein – je nachdem, wie hell und gezielt Sie das Leselicht benötigen.

Tischlampen machen sich vielseitig nützlich – auch auf dem Nachttisch und dem Schreibtisch. (Fotos: Hersteller)

Tischlampen ohne Kabel

Dank energiesparender LED-Leuchtmittel und großer Fortschritte in der Akku-Technologie werden Sie heute viele kabellose Tischlampen im Angebot finden. Und auch wenn Sie hier bisweilen Begriffe wie „batteriebetrieben“ sehen, ist damit normalerweise ein wiederaufladbarer Energiespeicher gemeint.

Sie finden bei uns bereits einen ausführlichen Artikel mit einer Kaufberatung zu Akkuleuchten. Insofern wollen wir das an dieser Stelle nicht alles wiederholen.

Klar ist aber, dass sich Akku-Tischlampen enorm nützlich machen können – und das sowohl drinnen als auch draußen (dazu gleich mehr).

Die Formen könnten hier unterschiedlicher nicht sein: Sie reichen vom klassischen Modell mit Fuß und Schirm über neue Formen inspiriert bei der Natur bis hin zur LED-Laterne. Für jede Gelegenheit, jeden Geschmack und jeden Stil ist hier etwas dabei.

Akku-Tischlampen können einen festen Platz haben, an dem es keinen Stromanschluss gibt. Aber natürlich eignen sie sich auch gerade zum flexiblen Einsatz: einfach mitnehmen, hinstellen, einschalten. Das macht sich gerade in der Gartensaison gut.

Tischlampen für drinnen und draußen

Apropos Gartensaison: Gerade unter den oben genannten Akku-Tischleuchten finden Sie viele Modelle, die für den Einsatz draußen vorbereitet sind. Sprich: Sie weisen eine passende IP-Schutzart auf, die sie vor Staub und Spritzwasser beschützt. Da müssen sie sich also weniger Gedanken machen, wenn das Wetter mal umschlägt.

Interessant sind hier die Leuchtenfamilien „Kettle“ und „Sponge“ von Nordlux: Hier finden Sie diverses Zubehör, um aus der Grundleuchte eine Pendelleuchte, Spießleuchte oder eben eine Tischleuchte zu machen. In einem eigenen Artikel lesen Sie noch mehr über solche besonders flexiblen Lampen.

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