4 Weihnachtslicht-Typen, die Ihnen bestimmt bekannt vorkommen

4 Weihnachtslicht-Typen, die Ihnen bestimmt bekannt vorkommen

An der Weihnachtsbeleuchtung scheiden sich die Geister. Wann, was, wie viel und wohin damit? Was ist wunderschön gestaltet, was reinster Kitsch? Zum Glück entscheidet das ja jeder selbst. Aber wenn Sie genauer hinsehen, finden Sie sich vielleicht im einen oder anderen typischen Dekorationsverhalten wieder.

Weihnachtsbeleuchtung: Warum eigentlich?

Von Mitte Dezember an bis Anfang Januar verzeichnen wir die dunkelsten Tage im mitteleuropäischen Raum. Unsere Vorfahren hatten Sorge, dass sich Dämonen, Geister und andere böse Wesen diese Dunkelheit zunutze machen könnten. Und so wurde das Heim zur Abwehr dieser bösen Gestalten mit immergrünen Zweigen geschmückt – und später kamen auch stetig weitere Traditionen hinzu. Kerzen waren lange Zeit teuer, wurden also nur sparsam eingesetzt. Trotzdem leuchteten sie in den Dezembertagen besonders häufig, um den Menschen Hoffnung zu schenken und böse Geister fern zu halten.

Und heute? Heute lieben wir den Glanz, das Funkeln – und die vielfältigen Möglichkeiten, mit denen sich zu den Feiertagen das Haus erhellen lässt. Dabei lassen sich verschiedene Ausprägungen erkennen. Vom zurückhaltenden Puristen bis zum Christmas-Fan, der bei der Beleuchtungsausstattung wirklich alles gibt.

Typ 1: Die Puristen

Ein schönes Adventsgesteck und … das reicht doch eigentlich schon. (Foto: Heinrich Linse / pixelio.de)

Nicht zu viel, nicht zu früh, sondern gerade passend wird die Weihnachtsdeko aufgestellt. Das schließt auch zusätzliche Lichterquellen mit ein. Eigentlich ist der Adventskranz – gern als minimalistische Deko-Variante – schon völlig ausreichend für die Puristen unter den Weihnachtsfans.

Der minimalistische Ansatz zieht sich durch die gesamte Weihnachtstradition. Um den Weihnachtsbaum windet sich genau eine funkelnde Lichterkette. Die Ton-in-Ton-Dekoration passend zum gesamten Wohnkonzept fügt sich ganz unauffällig ins Gesamtbild ein. Unaufgeregt, dezent und wirkungsvoll ergänzt die puristische Dekoration das vorhandene Lichtkonzept.

Typ 2: Die Traditionalisten

Nichts geht über traditionellen Weihnachtsschmuck! (Foto: angieconscious / pixelio.de)

Das Motto der Vorweihnachtszeit lautet für die begeisterten Traditionalisten eindeutig: Wie früher bei Oma und Opa!

Dekoriert wird nicht vor dem Totensonntag, dem Tag danach wird aber schon freudig entgegengefiebert. Jetzt dürfen je nach regionaler Verortung Schwibbögen, Weihnachtspyramiden und Räucherhäuschen auf Fensterbrettern, Kaminsimsen und freien Kommodenflächen einziehen. Der jährlich neu gestaltete Adventskranz ist ein kleines, großes Meisterwerk und das Highlight im Wohnbereich. Klassische 18-zackige, beleuchtete Sterne erhellen die Fenster. 

Aus Brandschutzgründen sind moderne LED-Leuchtmittel für Traditionalisten schon okay, aber besser wären die echten Wachskerzen. Wie bei Oma eben.

Typ 3: Die Romantiker

Ah, wunderschöne Lichter hier und da und dahinten … aber nicht übertreiben! (Foto: Bärbel Taubitz / pixelio.de)

„Dieses zarte Licht, wie alles schimmert und funkelt!“ denken sich die Romantiker unter den Weihnachtsfans und packen freudig die Lichterketten aus. Am Fenster, in Fluren, über Kommoden und Spiegeln leuchten dann unzählige kleine LEDs und erhellen die dunkle Jahreszeit. 

Deko-Trends und klassische Bestandteile aus dem ererbten Dekorationsfundus ergänzen sich für die Romantiker ganz wunderbar. Auch draußen darf etwas Beleuchtung nicht fehlen, damit schon beim Heimkommen das Haus im winterlichen Glanz erstrahlt. Hier bleibt es aber dezent, mit beleuchteten Sternen und Lichterpunkten in den Gartentannen.

Hach, wie schön!

Typ 4: Die Opulenz-Fans

Frei nach dem Motto: Man kann nie „zu viel Weihnachtsbeleuchtung“ haben. (Foto: angieconscious / pixelio.de)

Die Fans der Weihnachts-Opulenz packen spätestens Mitte November Haken und Verlängerungskabel aus – damit Haus, Balkon, Terrasse und alles drumherum rechtzeitig vor dem Fest mit weihnachtlichen Motiven ausgestattet sind. Die ganz besonders Engagierten haben die passenden wetterfesten Bodensteckdosen eingeplant, damit auch Rudolf samt Santa Claus im Schlitten als Drahtgestelle im Garten leuchten.

Was draußen beginnt, wird drinnen nahtlos fortgeführt: Lichterketten, Sterne, beleuchtete Tannenbäume und allerlei kleine Deko-Elemente setzen sich in allen Zimmern fort. Das treibt zwar kurzfristig den Stromverbrauch in die Höhe, dafür braucht es im gesamten Dezember keine weitere Grundbeleuchtung mehr – es leuchtet und funkelt ja bereits in jedem Zimmer.

Es gilt: Man kann nie „zu viel Weihnachtsbeleuchtung“ haben!

Profi-Tipp: Zeitschaltuhren und Mehrfachsteckdosen mit Sicherheitsschalter nutzen. Das erleichtert das tägliche An- und Ausschalten.

Schlusswort

Wir hoffen, Sie haben sich in der einen oder anderen Typbeschreibung wiedergefunden. Falls Sie noch Inspiration suchen – in unseren Ausstellungen vor Ort und online im Shop halten wir die eine oder andere weihnachtliche Beleuchtungsidee parat.